Schenkung, Steigel, Franz, Gesellen des Glaserhandwerks Nürnberg, vgl. Inschrift Scheibe Gasthaus Zum goldenen Rindfuß Nürnberg von: an: Braun, Carl, vgl. Inschrift Scheibe Gasthaus Zum goldenen Rindfuß Nürnberg, 1638 (1638 - 1638), vgl. Inschrift Scheibe Gasthaus Zum goldenen Rindfuß Nürnberg

Art des Besitz-/Eigentumswechsels
zugewiesene Art der Übertragung
Schenkung
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"Abgesehen davon, dass der frühere Rindfuß-Wirt Karl bzw. Karol oder Carolus Braun († 1648) hier zum ersten Mal als Empfänger eines Geschenks begegnet, bevor die Meistersinger ihm 1647 einen Becher vermachen, ist das Glasgemälde auch insofern von Bedeutung, als es sich nachweislich mit einem konkreten Standort verbinden lässt.“ (S. 2)
Quelle
Wortlaut
"Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙"
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
1638
Startzeitpunkt
1638
Endzeitpunkt
1638
Quelle
Wortlaut
"Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙"
Vorbesitzer
Rolle
Glasmaler/Hersteller
Quelle
Wortlaut
"Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙"
Kommentar

"Der Glaser und Glasmaler Franz Steigel, der in den Quellen und in der Forschungsliteratur auch unter dem Namen Steichel, Stengel oder Steugel geführt wird, ist erst wenig bekannt.[14] [...] Das hier vorgestellte Jüngste Gericht von 1638 ergänzt dieses kleine, qualitativ bescheidene Œuvre um eine figürliche Komposition, auf deren Basis sich weitere Zuschreibungen vornehmen lassen dürften." (Uwe Gast: Zu Besuch im Gasthaus Zum goldenen Rindfuß in Nürnberg, S. 4, noch nicht publiziert)

[14] Nürnberger Künstlerlexikon 2007, Bd. 3, S. 1479.

Zuweisung getätigt durch
Nachbesitzer
Rolle
Gastwirt
Quelle
Wortlaut
"Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙"
Kommentar

“Abgesehen davon, dass der frühere Rindfuß-Wirt Karl bzw. Karol oder Carolus Braun († 1648) hier zum ersten Mal als Empfänger eines Geschenks begegnet, bevor die Meistersinger ihm 1647 einen Becher vermachen, ist das Glasgemälde auch insofern von Bedeutung, als es sich nachweislich mit einem konkreten Standort verbinden lässt.“ (Uwe Gast: Zu Besuch im Gasthaus Zum goldenen Rindfuß in Nürnberg, S. 2, noch nicht publiziert)

Zuweisung getätigt durch
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"In der Nähe des Frauentors unmittelbar gegenüber dem Chor der Kirche St. Klara gelegen, ist dem modernen Hotel Drei Raben in der Königstraße 63 in Nürnberg nicht mehr anzusehen, dass hier einmal ein Gasthaus mit dem Namen „Zum goldenen Rindfuß“ existiert hat (Abb. 1). Es verschwand um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als sein damaliger Besitzer Johann Rupprecht es in ein Hotel umbauen ließ (Herzog Max).[1]" (S. 1)

[1] StadtAN, A 4/III Nr. 2561, 3249 und 3622. Im Jahr 1846 ist Johann Rupprecht noch als „Gastwirth z. goldenen Rindsfuß, L. Königstraße 835“ ausgewiesen; vgl. Adreßbuch 1846, S. 118. Vier Jahre später, 1850, ist er dann „Gastwirth z. Herzog Max L. 835“; vgl. Adreßbuch 1850, S. 166.
Quelle
Wortlaut
"Seit 1622 war das Gasthaus Zum goldenen Rindfuß für mehr als zwei Jahrhunderte die Herberge der Glasergesellen. Durch die Inschrift: 'Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙' und ein erhaltenes Schreiben im Handwerksarchiv der Glaser lässt sich diese Scheibe als Geschenk für den frühere Rindfuß-Wirt Karl bzw. Karol oder Carolus Braun († 1648) identifizieren und nachweislich mit einem konkreten Standort in Verbindung setzen." (S.2)
Objektbewegung
Nach
Geographischer Ort
Kommentar
"Seit 1622 war das Gasthaus Zum goldenen Rindfuß für mehr als zwei Jahrhunderte die Herberge der Glasergesellen. Durch die Inschrift: 'Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙' und ein erhaltenes Schreiben im Handwerksarchiv der Glaser lässt sich diese Scheibe als Geschenk für den frühere Rindfuß-Wirt Karl bzw. Karol oder Carolus Braun († 1648) identifizieren und nachweislich mit einem konkreten Standort in Verbindung setzen." (siehe Uwe Gast: Zu Besuch im Gasthaus Zum goldenen Rindfuß in Nürnberg, S. 2, noch nicht publiziert)