Beschlagnahmung, Davidsohn, Simoni von: an: , Geheime Staatspolizei (Gestapo), 25.11.1938 (1938-11-25 - 1938-11-25)

Art des Besitz-/Eigentumswechsels
zugewiesene Art der Übertragung
Beschlagnahmung
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
25.11.1938
Startzeitpunkt
1938-11-25
Endzeitpunkt
1938-11-25
Vorbesitzer
Nachbesitzer
beteiligte Akteure
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Objektbewegung
Von
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
Die Kulturgüter wurden zunächst in das Maximilianeum gebracht und 1940 den Museen der bayerischen Landeshauptstadt zum Kauf angeboten.
Nach
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"Am 25. November 1938 wurden in der Wohnung des Ehepaars Davidsohn in der Widenmayerstraße 45 in deren Gegenwart die genannten Kunstwerke durch die Gestapo „sichergestellt“. Die Einschätzung des Wertes der einzelnen Stücke übernahm der Auktionator Ludwig Schrettenbrunner, ein überzeugter Nationalsozialist und Träger des Blutordens. Während drinnen die Gestapo den Kunstbesitz maschinenschriftlich protokollierte, wartete draußen vor der Wohnung bereits der Möbelwagen. Die Opfer erhielten keine Kopien der Protokolle, die der Verantwortliche für die Aktion insgesamt, der ehemalige Würzburger Gestapochef und SS Hauptsturmführer Josef Gerum, abzeichnete."
im Kontext von Handlung
Titel/Bezeichnung
Novemberprogrome 1938
Titel/Bezeichnung
Beschlagnahmungsaktion der Gestapo in München und Umgebung von insg. 2500 Kulturgütern, um 25.11.1940