“Zwar enthält das Zirkular keine Angaben zu jenen Glasmalereien, doch ist im Handwerksarchiv der Glaser ein einzelnes kurzes, undatiertes, in diesem Zusammenhang entstandenes Schreiben des Gastwirts und Hoteliers Johann Rupprecht an den Glasermeister Schmidt erhalten, in dem ein Fenster (Glasgemälde) mit Inschrift überliefert ist: Ver Ehrt von Franz Steigel / unsern Herberg Vatter Carl / Braun des Gantzen Handwerk / der Glasser zum besten zu / Gedenken 1638 ∙ / So laut die Schrift in meinen Fenstern alsden kanst du den ga(n)g / ersparn / J Rupprecht (Abb. 2).
Abgesehen davon, dass der frühere Rindfuß-Wirt Karl bzw. Karol oder Carolus Braun († 1648) hier zum ersten Mal als Empfänger eines Geschenks begegnet, bevor die Meistersinger ihm 1647 einen Becher vermachen, ist das Glasgemälde auch insofern von Bedeutung, als es sich nachweislich mit einem konkreten Standort verbinden lässt.“ (Uwe Gast: Zu Besuch im Gasthaus Zum goldenen Rindfuß in Nürnberg, S. 2, noch nicht publiziert)