Eisenstaublunge, FAU PS 091/09
Id
Eisenstaublunge, FAU PS 091/09
Begegnung
Titel/Bezeichnung
Sektion der Marie Frank und Entnahme des Lungenpakets
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
30. Januar 1864
Startzeitpunkt
1864-01-30
Endzeitpunkt
1864-01-30
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Entstehung
Herstellung
Akteurzuweisung
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
zwischen 31.01.1864 und 1867
Startzeitpunkt
1864-31-01
Endzeitpunkt
1867
Quelle
Kommentar
Marie Frank wurden am 31.01.1964 obduziert und noch am selben Tag wurden ihre Lungen nach Erlangen übersendet. Wann genau das Präparat dort angefertigt wurde ist unklar. Vermutlich wurde das Präparat des rechten Lungenflügels wenig später in Erlangen hergestellt. Zenker beschreibt das Krankheitsbild in seiner Arbeit zu den Staubinhalationskrankheiten von 1867 anhand des rechten Lungenflügels und nicht anhand des gesamten Lungenpakets.
Ortszuweisung
Geographischer Ort
involviertes menschliches Subjekt
Name
Frank, Marie
Beruf
Fabrikarbeiterin
Geburtsdaten
Geburtsdatum
1833
Sterbedaten
Sterbedatum
1864-01-30
Sterbeort
Kommentar
Sie war zum Zeitpunkt der Sektion am 31.01.1964 31 Jahre alt; vgl. Zenker 1967, S. 131f.
Modifikation
Titel/Bezeichnung
Abtrennung von Stücken
Quellenverweis
Wortlaut
"Eisenlunge I (Siderosis pulmonum) Stücke davon"
Titel/Bezeichnung
Restaurierung 2012
Akteurzuweisung
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Titel/Bezeichnung
Restaurierung 2025
Akteurzuweisung
Rolle
Präparatorin
Restauratorin
Kommentar
Das Glas wurde ausgetauscht und die schwarze Rückwand wurde entfernt.
Zuweisung getätigt durch
Besitz- und Eigentumswechsel
Art des Besitz-/Eigentumswechsels
zugewiesene Art der Übertragung
Übersendung
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
31.01.1864
Startzeitpunkt
1864-01-31
Endzeitpunkt
1864-01-31
Quelle
Bezeichnungszuweisung
Das erste Präparat dieser merkwürdigen Erkrankungsform der Lungen
beide Lungen einer 31jährigen Fabrikarbeiterin
zugewiesen durch
Vorbesitzer
Quelle
Wortlaut
"[...] erhielt ich am 31. Jan. 1864 durch die Güte des Herrn Dr. Geist, Vorstand der medic. Abtheilung des Nürnberger städtischen Krankenhauses, und seines damalige Assistenten, Herrn Dr. Degen [...]"
Nachbesitzer
Objektbewegung
Art der Objektbewegung
Übersendung (mit der Eisenbahn?)
Von
Geographischer Ort
Nach
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"Das erste Präparat dieser merkwürdigen Erkrankungsform der Lungen erhielt ich am 31. Jan. 1864 durch die Güte des Herrn Dr. Geist, Vorstand der medic. Abtheilung des Nürnberger städtischen Krankenhauses, und seines damaligen Assistenten, Herrn Dr. Degen, denen ich für die Uebersendung zahlreicher interessanter Präparate zu lebhaftem Danke verpflichtet bin. Es waren beide Lungen einer 31jährigen Fabrikarbeiterin [...]".
Museums/Sammlungskontext
Zugang
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
1864-01-31
Startzeitpunkt
1864-01-31
Endzeitpunkt
1864-01-31
Quelle
Wortlaut
"[...] erhielt ich am 31. Jan. 1864 durch die Güte des Herrn Dr. Geist [...]"
Inventarisierung und Dokumentation
zugewiesene Inventarnummer
zugewiesene ID
630
Quellenverweis
Wortlaut
630 | Siderosis pilmonum [durchgestrichen] Nbg. 31. I. 1864 [durchgestrichen] | IX, 1. [durchgestrichen]
zugewiesene ID
664
Quellenverweis
Wortlaut
664 | Siderosis pulmonum. | Nürnberg /: Nicht näher bezeichnet /: | XI, 1.
zugewiesene ID
2137a
Quellenverweis
Wortlaut
37. 2137a | Eisenlunge II (Siderosis pulmonum.) Stücke davon | Nürnberg Krankenhaus 30/I 1864 | IX, i VII, i
zugewiesene ID
PS 091/09
Quellenverweis
Quelle
Bezeichnungszuweisung
Siderosis pulmonum.
Quellenverweis
Eisenlunge I
Quellenverweis
Systematisierung/Einordnung
Zuweisung zu einer Sammlungssystematik
zugewiesene Sammlungssystematik
IX, 1
Quellenverweis
Ausstellung/Deponierung
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Universitäts-Krankenhaus am Ostende des Schlossgartens
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
31.01.1864 - 30.12.1867
Startzeitpunkt
1864-01-31
Endzeitpunkt
1867-12-30
Kommentar
Zeitraum vom Eintreffen der Lunge aus Nürnberg bis zum Brand des alten Institutsgebäudes in der Universitätsstraße 17 in Erlangen.
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Kommentar
Die Sammlung befand sich im Universitäts-Krankenhaus am Ostende des Schlossgartens und damit auch das Präparat.
Quellenverweis
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Unterbringung im Anatomiegebäude, Universitätsstr. 17 Erlangen
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
30.12.1867 - 31.10.1873
Startzeitpunkt
1867-12-30
Endzeitpunkt
1873-10
Quelle
Wortlaut
"[...] am 31. Oktober 1873 [...] konnte das Gebäude bezogen werden."
Kommentar
Zeitraum zwischen dem Brand und der Auslagerung ins Gebäude der Anatomie in der Universitätsstraße 17 in Erlangen bis zum Umzug in das neue Pathologiegebäude in der Krankenhausstr. 4 in Erlangen.
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Sammlungssaal im Pathologischen Institut (1873-1905)
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
31.10.1873 - 7.10.1905
Startzeitpunkt
1873-10-31
Endzeitpunkt
1905-10-07
Quelle
Wortlaut
"[...] am 16. September 1905 [...] mit der Räumung des alten Instituts begonnen [...]. Am 7. Oktober war der ganze Umzug vollendet; [...]"
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Sammlungssaal im neuen Pathologischen Institut (1905- ca. 1950er Jahre)
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
7.10.1905 - 1960
Startzeitpunkt
1905-10-05
Endzeitpunkt
1960
Quelle
Quelle
Kommentar
Die Sammlung befand sich vermutlich so lange im den eigens dafür angelegten Räumen, bis das Gebäude in der Krankenhausstr. 8-10 im Jahr 1960 saniert wurde.
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Dachboden des Pathologischen Instituts
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
1960-1980er Jahre
Startzeitpunkt
1960
Endzeitpunkt
1989
Quelle
Kommentar
1960 Sanierung des Gebäudes; Präparate werden auf den Dachboden gebracht. Lediglich ein kleiner Teil wurde von Volker Becker (1922–2008), der 1971 die Nachfolge Müllers angetreten hatte, in seinen Vorlesungen als Lehrmittel verwendet und in Flurvitrinen gelagert.
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"Im Rahmen der 1960 durchgeführten Generalsanierung wurden die Sammlungspräparate auf den Dachboden des Institutes verbracht. [...] Lediglich ein kleiner Teil wurde von Volker Becker (1922–2008), der 1971 die Nachfolge Müllers angetreten hatte, in seinen Vorlesungen als Lehrmittel verwendet und in Flurvitrinen gelagert. Erst durch eine feuerpolizeiliche Begehung in den 1980er Jahren wurde die gesamte Sammlung wieder ins Bewusstsein der Pathologen gerückt."
Kommentar
"Im Rahmen der 1960 durchgeführten Generalsanierung wurden die Sammlungspräparate auf den Dachboden des Institutes verbracht."
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Heizungskeller Pathologie
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
1980er Jahre - 2007
Startzeitpunkt
1980
Endzeitpunkt
2007
Quelle
Kommentar
1980er Präparate gerieten in Vergessenheit; nach Wiederentdeckung waren viele in sehr schlechtem Zustand. Unter großem Zeitdruck wurden nun die Präparate gesichtet und in den feuersicheren Heizungskeller umgesiedelt. Trotz dieser Widrigkeiten blieben etwa 1200 Präparate erhalten, die, mit Ausnahme derer in den Vitrinen, erneut in Vergessenheit gerieten.
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"Erst durch eine feuerpolizeiliche Begehung in den 1980er Jahren wurde die gesamte Sammlung wieder ins Bewusstsein der Pathologen gerückt. Ein Gutteil der Präparate war inzwischen ausgetrocknet, verfärbt oder zersetzt. Unter großem Zeitdruck wurden nun die Präparate gesichtet und in den feuersicheren Heizungskeller umgesiedelt. Viele Gläser wurden aber aus Mangel an Zeit, Fachpersonal und Interesse einfach entsorgt."
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Ausgepackt. Die Sammlungen der Universität Erlangen-Nürnberg
Art der Ausstellung
Sonderausstellung
Art der Präsentation
Schaudepot
Akteurzuweisung
Rolle
Kurator
Rolle
Aussteller
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
20. Mai 2007 – 29. Juli 2007
Startzeitpunkt
2007-05-20
Endzeitpunkt
2007-07-29
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Kommentar
Das Sammeln und Ordnen der Dinge stand am Anfang der modernen Wissenschaften. Man trug die Welt in der Stube zusammen, um ihre Gesetzmäßigkeiten zu erkunden – zunächst in den Kunst- und Wunderkammern der Fürstenhöfe, später in den Naturalienkabinetten der Universitäten.
Auch die Universität Erlangen-Nürnberg besitzt vielfältige Sammlungen. Manche spielen heute noch eine Rolle in Forschung und Lehre, andere sind in erster Linie von historischer Bedeutung. Sie alle aber sind „Wissens-Speicher“. In ihren Kisten, Schubladen und Regalen drängen sich dreidimensionale Zeugen der Erlanger Wissenschaftsgeschichte.
Eine Auswahl davon wurde für die Ausstellung „ausgepackt“ und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Auch die Universität Erlangen-Nürnberg besitzt vielfältige Sammlungen. Manche spielen heute noch eine Rolle in Forschung und Lehre, andere sind in erster Linie von historischer Bedeutung. Sie alle aber sind „Wissens-Speicher“. In ihren Kisten, Schubladen und Regalen drängen sich dreidimensionale Zeugen der Erlanger Wissenschaftsgeschichte.
Eine Auswahl davon wurde für die Ausstellung „ausgepackt“ und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Unterbringung im Anatomiegebäude, Krankenhausstr. 9
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
2007-2011/12
Startzeitpunkt
2007
Endzeitpunkt
2012
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Quellenverweis
Quelle
Wortlaut
"Im Jahr 2007 zog die pathologische Sammlung nach 140 Jahren ein zweites Mal in die Räumlichkeiten des Instituts für Anatomie um, genauer in den Lehrstuhl I. Diesmal jedoch nicht aus so unerfreulichen Gründen wie das erste Mal. Das Gebäude sollte erneut grundsaniert werden. Fünf Jahre später konnte der neue Leiter des Pathologischen Institutes, Prof. Dr. med. Arndt Hartmann, das renovierte Haus beziehen. Den Umständen der Zeit geschuldet waren nun jedoch keinerlei Räumlichkeiten mehr für die Sammlung vorgesehen, so dass die Präparate größtenteils bis heute im Keller des Instituts für Anatomie Lehrstuhl I untergebracht sind."
Kommentar
Sanierung der Pathologie; Präparate werden in die Anatomie gebracht.
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
EG Pathologie, Vitrinenbereich
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
seit 2012
Startzeitpunkt
2012
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Kommentar
Nach der Restaurierung 2012 wurde das Präparat wieder in das Gebäude des Pathologischen Instituts, Krankenhausstr. 8-10 in Erlangen gebracht und dort im EG in neuen Vitrinen präsentiert.
Quellenverweis
Titel/Bezeichnung der Ausstellung/des Depots
Ansichtssache. Menschliche Präparate im Museum
Art der Ausstellung
Sonderausstellung
Akteurzuweisung
Rolle
Wissenschaftliche Begleitung
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
3.4.2025-11.1.2026
Startzeitpunkt
2025-04-03
Endzeitpunkt
2026-01-11
Ortszuweisung
Geographischer Ort
Forschungsaktivität
Titel
Medizinische Erstbeschreibung einer inhalationsbedingt erkrankten Lunge "Eisenlunge", "Siderosis pulmonum"
Art der Aktivität
Erstbeschreibung
Akteuerzuweisung
Bildgebendes Verfahren
Beschreibung
Zeichnung der Lunge im Kontext der Erstbeschreibung
Bild
Quellenverweis
Quelle
Zeitzuweisung
Zeit
Zeitangabe
1867
Startzeitpunkt
1867
Endzeitpunkt
1867
Titel
Chemische Analyse zur Bestimmung der Partikel, 2025-2026
Beschreibung der Forschungsaktivität
Ziel der chemischen Analyse ist es, die roten Pigmente genauer zu bestimmen und damit Indizien für die Echtheit des Präparats zu sammeln.